Dienstag, 14. September 2010

Aus dem Tagebuch einer 11.Klässlerin

Für mich ist Schulbeginn die Zeit, in der ich wieder Anfange für die Wochenenden zu leben, wo ich morgens aufstehe mit dem Gedanken heute Nachmittag nachdem ich aus der Schule komme, eine Einladung zu schreiben, dass sobald ich die Schule verlasse ich wichtig bin für Menschen, ich Aufgaben habe.

Dabei war mein Schulstart heute gar nicht so schlecht. Ich war für die Verhältnisse, wie ich sonst zur Schule gehe, recht gut gekleidet. Ich war sogar eine halbe Stunde früher aufgestanden als sonst um nicht ganz so verreckt wie sonst zur Schule zu kommen.
Ich war sogar so früh in der Schule, dass ich trotzdem ich erst vor Ort erfuhr, dass wir uns in der Mensa treffen, dort pünktlich erschien. Wobei pünktlich bei einer halben Stunde Verspätung unseres Oberstufen"koordinators" auch sehr relativ wird.
Mein Stundenplan ist auch recht erfreulich, abgesehen von der Überschneidung von Chor & Theater (bzw. "Vokalensemble" & "Dramatisches Gestalten" laut G8) habe ich nie später als bis zur 8. Unterricht. Meine Lehrer_innen kenne ich entweder nicht, oder sie sind verdammt cool. Und mein P-Seminar (Fragen was das ist, bitte ans bayerische KM) Musical findet statt. :)
Damit lässt sich doch leben! Womit sich eher weniger lebene lässt, ist die Methode mit der laut meinem Oberstufen"koordinator" die Stufensprecher_innen bestimmt werden: Wer sich meldet, macht das. Handelt die Reihenfolge unter euch aus.
Die Position die diese in seiner Welt haben, ist auch eher "seine rechte Hand", als als Vertreter_innen der Schüler_innen. Mal sehen wie sich das entwickelt.

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