Donnerstag, 11. Februar 2010

Danke, Thank you very much!/ This song is called.../ Show me how it feels to be the last one standing./ What if?

Erstes Konzert nach fast einem Monat. Auf dem Weg von der U-Bahn zur Olympiahalle kommen mir Menschen mit Schildern „Suche Karte“ entgegen. Ausverkauft? Ich hatte doch erst vor einem Tag beim Vorverkauf angerufen?
Doch noch rein gekommen. Bleibt nur noch ein Rätsel, warum mich der Security Typ einfach durch gehen lassen hat...

Die Vorband ist Daughtry und die sind zu Anfang vor allem eins: laut. Glücklicherweise ändert sich dieses Gefühlt aber nach dem ersten ruhigeren Lied und die sowieso sehr sympathische Band klingt dann auch ziemlich gut. Nur fraglich warum ich offenbar wirklich nicht mehr als Over you von ihnen kenne? Hatte ich da nicht schon mehr angehört?
Nach gut 40 Minuten Spielzeit :) räumen Daughtry dann sie Bühne – und diese wird sofort von einer ca. 30 köpfigen Crew umgebaut um ca. 30 Minuten später komplett Einsatz bereit zu sein. Was die Metall Dinger sollen? Wird sich schon jemand was bei gedacht haben.
Sehr schön die etwa 10 Runden Laola vor dem Konzert durchs Publikum, dass topt Bon Jovi.

Song bei dem ich spätestes aufstehe: How you remind me
Song den ich hören möchte: If today was your last day
Check
Auch Nickelback sind hauptsächlich laut. Auch hier gibt sich das allerdings nach dem ersten ruhigerem Song zumindest gefühlsmäßig wieder. Allerdings kann ich nach diesem Konzert das Hard Rock-Image dieser Band, dass sie z.B. durch ihr Aussehen und ihre Covergestalltung vermitteln, allerdings nicht annähernd durch die bekannten Lieder (in den Charts) widergespiegelt wird, nachvollziehen.
Überhaupt hat sich Bild das ich von Nickelback hatte bei auf diesem Konzert stark verändert – verbessert. Ein sehr ähnlicher Effekt wie bei Green Day. Es nicht so, dass ich Nickelback davor nicht mochte. Ich fand Nickelback schon immer ziemlich ok und hatte schließlich auch beschlossen zu dem Konzert zu gehen. Mein prägendstes Erlebnis im Bezug auf diese Band war als ich an einem Tag mehrmals als ich für kurze Zeit auf Musiksender schaltete If today was your last day hört. Allerdings fand ich Nickelback auch nie eine wirklich gute Band.
Während des Konzertes wurde mir die Band jedoch immer sympathischer. Genauso musste ich erfahren, dass sie aus sehr guten Musikern besteht. Ein 5 minütiges Schlagzeug Solo. Respekt. Wanted dead or alive (Bon Jovi) spontan auf Wunsch auf Gitarre spielen. Respekt. Ein aus dem Publikum gewünschtes und nicht geplantes Lied singen, dass es so klingt, dass ich mir nur dachte: „cool“ Das sind gute Musiker. Auch wenn wie auf Youtube bewiesen zumindest die Lieder die in den Charts sind nicht unbedingt an Kreativismus und Einfallsreichtum überquellen. Sehr gut auch die Interaktion mit dem Publikum („Do you want to buy him?“).

Show me how it feels
to be the last one standing.

Sehr schön war definitiv der Akustik Teil. Hierzu lief der größte Teil der Band auf den vorgelagerten Teil der Bühne und ein Schlagzeug drehte sich genauso wie Sitze aus dem Boden herraus.
Die Bühnentechnik war insgesamt sowieso sehr aufwendig. Sehr gelungen vor allem eingesetzt bei Animals. Bei If everyone cared einfach den Videoclip abzuspielen, dagegen eher weniger kreativ. Ansonsten wunderbar unterstützende Explosionen, die mich im Gegensatz zu Green Day auch nicht jedesmal erneut zusammen zucken ließen. Und ein während des Solos nach vorne und oben fahrendes Schlagzeug ist natürlich auch sehr nice!
T-Shirt-Schuss-Pistolen waren mir bereits von Green Day bekannt und auch auf diesem Konzert kamen sie wieder zum Einsatz. Diesmal allerdings ergänzt durch geworfenes Bier. - uargh.
Über die gesamte Bühnen waren Mikrofone verteilt. Und Nickelback verstehen es den gesamten Raum zu nutzten.
Und auch eine spontane Rap Einlage fand ich höchst genial.

If today was your last day
and tomorrow is too late
could you say goodbye to yesterday?
Would you life each moment like your last?
Would you call this friends you never see?
Would you forgive your enemy?

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