Sonntag, 8. November 2009

La Kuttner in Augsburg

Eine Lesung ist nicht genug. Offenbar. Also fahre ich mitten unter der Woche noch einmal nach Augsburg. Direkt nach der Schule und alleine. Ich kenne offenbar keine_n der/die, auf eine Sarah Kuttner Lesung gehen würde und in der Nähe von Augsburg oder München wohnt.
Also fahre ich alleine. Nach Augsburg. Ins Parktheater. Dass ich fand ohne dass ich auch nur annähernd den Weg von der Tramstation aus wusste.
Nach kurzen herum im Parktheater hatte ich schließlich meine Eintrittskarte (ich möchte mich nie mehr mit meinem Personalausweis mit 15, als Schülerin ausweisen!), gab meinen Mantel ab und kam den Veranstaltungsraum.
Dieser ist wirklich schön! Es ist ein altes Theater, schön geschmückt, mit Balkon und allem was dazu gehört. Während des Warten lief auch angenehme Musik.

Sarah kam auf die Bühne und drehte sich dort einmal während dem Applaus verlegen.
Die Lesung an sich war nicht annähernd so schön wie die in Düsseldorf. Sarah las in etwa die gleichen Textstellen, erzählte zwischen drin allerdings wesentlich weniger und insgesamt war die Atmosphäre wesentlich kälter.*
Das Bühnenlicht änderte während der Lesung ständig die Farbe. Neben Sarah stand ihr überdimensionales Buch.
Ich saß irgendwo unauffällig in der Mitte.
Nach der Lesung gab es die obligatorischen Fragen. Dieses mal sprach ich einfach alle Antworten leise mit.

Nach der Lesung war Sarah rauchen und gab wieder Autogramme. Ich war recht schnell wieder draußen und verpasste den Zug am Bahnhof um eine Minute, so dass ich eine Stunde warten musste.

*Natürlich lohnte sich die Lesung trotzdem. Sarahs Lesungen werden sich für mich immer lohnen.

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