Mittwoch, 16. Juli 2008

Berlin'08: Donnerstag

Erstmal meine Mittmenschen um etwa 6Uhr morgens am Bahnhof treffen. Funktionierte sogar ohne größere Schwierigkeiten, sgar Sitzplätze finden war eine durchführbare Aufgabe. Also saßen dann die Vroni, die Liesa, die Doro und Ich und 2 uns kostenlos verteilt wurdende SZ im Zug und hielten noch ca. 6 weitere Plätze frei und fuhren los. Nach etwa 10Minuten trafen wir gleich noch jemanden der das gleiche Ziel hatte wie wir (Also nicht nur Berlin, sonder auch Berlin'08) und unterhielten uns mit ihm. Genaugenommen die Vroni unterhielt sich mit ihm und zwar die ganze Zugfahrt lang. Ich kam erstmal noch zum Zeitungslesen. Aber nur um dann auf dem Weg erstmal Katrin, Steffi und Krissy und dann in Saalfeld Legolas, Freya und den Rest von Coburg einsammeln. Und dann auf der Dank kostenloser ICE Fahrt (Programmmenschen und Mithelfer sind die coolsten, für andere allerdings auch nur 35€) von nur 6 Stunden, die Zeit damit zu verbingen Arbeit zu besprechen.
Dann in Berlin angekommen, kommen wir Dank Liesas Heimatkenntnissen sogar mit der S-Bahn bis zur Wuhlheide. An dieser Stelle sei die Unfähigkeit der Organisation angemerkt, die zwar Fähig sind 7 Tage geltende DB-Tickets zu organisieren, im VBB Bereich die Tickets allerdings nur für 3 Tage geltende Tickets, was für die gesamte am Donnerstag anreisende Mitorga natürlich unheimlich effektiv ist.
Gut S-Bahnhof Wuhlheide. Fragen wir mal die Menschen, wie wir weiterkommen. Über das Gleis und dann nach rechts den Gleisen nach. Die Gleise gehören der "Festivalbahn" unheimlich colles Ding was auf der Wuhlheide rumfährt. Erinnert eher an eine Kinderspielplatz Bahn wie im Legoland hat aber richtige große Bahnhöfe, wie den Bahnhof "Badesee" oder natürlich "Hauptbahnhof". Wir entscheiden uns jedoch erstmal gegen die Bahn und laufen. Trotz gejammer einiger Mitreisender.
Am FEZ nagekommen haben wir noch eine halbe Stunde bis zum Briefing der Helfer. Die Bühnenaufbauenden Menschen verichern uns das das nicht reicht um zu Camp II zu kommen. Gut dann bleiben wir also im FEZ und werden von Bass Menschhen begrüßt. Alle Helfer können nicht zum Camp. Ich auch nicht, bin ja unter 16, da brauch ich ja ne Aufsichtsperson am CheckIn. Und die ist Helfer. Und die Steffi will nicht alleine hingehen. Wir bräuchten aber eigentlich unsere Zelt. Die werden eigentlich nur bis 18.00Uhr vergeben. Briefing um 15.00Uhr unsere ankunft in Berlin ca. 13.00Uhr Und wir haben Hunger. Allerdings keine Essenmarken da noch nicht eingecheckt und das normale Catering hat logischerweise noch nicht offen. Zum Glück gibt es den Martin. Mensch mit AA-Pass, jedenfalls sehr wichtig und mit vielen, also wirklich vielen Essenmarken. Also erstmal Essen gehen. Bzw. denn anderen beim Esen zuschauen gehen. Fleisch. Nur Fleisch. Bzw. wie Legolas so schön sagte Fett mit Fleischrand.
Gut dann ziehen wir uns jetzt das Briefing rein ohne Helfer zu sein. Die Hauptorgas werden vorgestellt. Jeder bekommt Applaus. Außer Alf Thum, der bekommt am meisten Applaus. Dann rausfinden was für ein Helfer der Legolas ist, weil dann das Briefing für die einzelnen Helfergruppen. Infoscout. Bzw. SV-Berater und dadurch Infoscout.
Nächstes Briefing im kleinen Theatersaal mit der Gesche. Und dann Schichteinteilung mit dem Tillman (Till Ostermann). Denn wir nicht so nennen dürfen, die Gesche uns aber erlaubt hat ihn so zu nennen und der jetzt einen neuen Spitznamen hat. Dann nehm ich mir mal, als nicht Helfer sondern Programmfuzo trotzdem ein rotes Helfer T-Shirt.
Und der nochmal ne Stunde länger braucht um Flipchart zu besorgen. Das hätte man auch nicht während dem Briefing machen können! Nein! Dann spielen wir halt. Und Integrieren die Katrin. Die ist eigentlich nicht SV-Berater, aber trotzdem mit den SV-Berater Infoscout.
Schichteinteilung. Fertig. Nach allen anderen. Und noch knapp Zeit bis 18.00Uhr. Wo die anderen sind wissen wir nicht, ob sie die Zelte haben auch nicht. Also mal schnell zum Camp der weg dahin wurde uns zwar beschrieben, aber ist trotzdem eher ein suchen. Zumal bei uns keine Beschilderung ist. Erst ca. einen Tag später. Aber finden trotzdem hin. Auch wenn es kurz nach 18.00Uhr ist. CheckIn geht klar (auch noch ein blaubes Programm T-Shirt und Programm holen) und die Frau bringt uns auch zu unseren Zelten, wo die anderen auch schon sind. Oder waren. 18.00Uhr ist auch Fußball. Was Legolas und Ich dann aber mal ignorieren und die Fußballschauenden Menschen nur fragen ob es Abendessen gibt. Wieder leckeres Fett mit Fleischrand. Dann erkunden wir das Gelände. Zu dem Zeitpunkt kann man noch zwischen FEZ und Hauptbühne durchgehen. Da wo später dann "Backstage" ist, wo ich auch erstmal ewig brauche bis ich das verstehe (also das ich da dann schon Freitag nicht mehr durchkomme).
Weg von CampII bis FEZ sind ca. 20 Minuten zu Fuß. Wenn man nichtmehr neben der Bühne langkommt außenrum (am Hbf vorbei) dann mit S-Bahn oder zu Fuß ca. 30Minuten.
Die Nebenbühne ist auch sehr cool und im Wasser. Und auch sehr klein.
Das FEZ ist ein altes DDR Freizeit und Erholungs Zentrum. Und auch entsprechend cool. Im Gebäude selbst Räume zum Arbeiten, Kinosaal, Theatersaal, Turnhalle, Aula, Kiosks ...
Auf der Wuhlheide drumrum, dann die Kindel-Bühne (da wo normalerweise Konzerte sind), Badesee, altes Gebäude, (vom CC beschlagnahmt, 2 Tage vorher wurden die Abrissarbeiten gerade noch rechtzeitig gestoppt, nach dem Festival wurde abgerissen. Diese Gebäude entdeckten wir aber erst Samstag Nacht) und Spielplätze. Viele und sehr coole Spielplätze. Die wir auch teilweise nicht ganz richtig anwenden, aber wenn stört das. Andere machen das noch falscher. Und da treffen wir wieder mal auf SV-Berater. Genaugenommen die Lotte + 2 weitere. "Da hinten ist ne tolle Burg!" Kann man so nur bestätigen. Ist toll. Und Rutschen. Und diese Burg ist auch der Ort an dem wir dann zuerst veruchen das Programm zu lesen. Das geht auch, aber nicht lange. Um etwa 8 entsteht der 1. Konzakt zur Isa, dem 2.Kind von meiner Betreuungsperson. Etwa eine 10 Minuten später wissen wir das die alle (also Isa + größtenteils unter 16 Jährige, deren Betreunungsperson mit uns angekommen sind, aus Bamberg) auf CampII sind. Etwa eine halbe Stunden später verlassen wir dasnn die Burg. Warum müssen wir auch den Platz hier verlassen? Ist chillig hier und tolle Musik von irgendwo am See. "Wir haben so lange gebraucht, weil wir am ganz anderen Ende des Geländes waren."
So die anderen Aufsichtpersonen sind nicht da und die Kleinkinder haben es natürlich auch nicht geschafft die zu Informieren. Zum Glück ist Lego auch einer dieser Menschen die sich von sich aus erkundigen (extremes negativ Beispiel kommt noch im laufe des Berichtes). Und zum Glück sind die Menschen am Eingang so gütig und lassen mit unsere Zusicherung und teilweise auch schon als wie am CheckIn waren hinterlegten Zettel und trotz der Unfähigkeit der Isa ihren AUsweis mitzunehmen die Kinder rein. Allerdings sind sie unfähig zu erkennen das das alle Teilis sind und deshalb ein Helfer/Programmacher-Pass bei denen nichts zu suchen hat und arrgogante Menschen wie der Isa hilft es auch nicht, wenn man ihnen sagt sie sollen den wieder zurückgeben. Noch den Weg beschreiben und wieder gehen. Die Zelte haben die schon bezogen. Auf dem Rückweg gehen wir aber erst noch auf eine Brücke, wo mir eine der Menschen als Ex-Freundin vorgestellt wird (die Frage ist noch ob Ex-Ex-Freundin, oder Ex-Ex-Ex-Freundin oder nur Ex-Freundin...). Von der Straße auf der man entlang läuft sieht die so aus wührte sie ins nichts und ist auch sonst sehr, sehr cool (genaueres zur Brücke kommt noch). Das hat jedenfalls zur Folge, das wir die anderen noch von hinten einhohlen und erstmal ne Weile hinter ihnen hergehen. (Zu der Zeit noch neben der Hauptbühne lang.) Am FEZ lassen wir die dann stehen, nicht ohne vorher noch auf bitte von Lego, 2 sehr ähnliche Menschen verglichen zu haben.
Dann tragen wir uns jetzt mal ins RealLiveVZ ein und werden Freunde. Sinnloseste Webseite, hm, www.lsb-bay.de . "Hey, ich kündige gleich die Freudschaft wieder!" "Freundschaften kann man nicht einseitig kündigen." Auch der msb-Stand steht inzwischen.
Die Helferparty ignorierten wir genauso Großzügig, wenn auch weniger beabsichtigt wie das Fußballspiel. Dann noch kurz zum Party-Zelt. Sehr coole Musik, aber wir haben noch ein Programm durchzulesen. Also Sitzplatz im FEZ suchen und weiterversuchen. Um 1 Uhr dann aus dem FEZ vertrieben werden, beschließen, dass es auf den Stufen vor dem FEZ zu ungemütlich ist. Zum Camp laufen. Dann aber noch auf die Brücke gehen, oder doch besser gleich über die Brücke und uns auf die andere Seite auf die Bänke setzten. Die Brücke wurde von der europäischen Bauförderung gebaut, vermutlich als Aufbau Ost, einfach mal ne Autobahn in die Landschaft setzten. Auf den Bänken dann sitzen und wie auch schon vorher mehr Reden als Lesen. Uns fällt aber auch ständig irgendetwas auf. Zwischendrin auch mal Katzten beobachten. Wieder versuchen zu lesen, den anderen auf irgendetwas aufmerksam machen und dann erstmal wieder reden, lange reden. Und dann wieder mal lesen. Um ca. 3 Uhr geben wir auf. Wir sind noch nicht mit Freitag fertig. Auch ein letzter kurzer Versuch auf dem Camp scheitert. Also wir auf das Camp laufen hören wir Musik. Also jemanden mit Gitarre. Und die Musik ist bekannt. Marc? Ne, das klingt anders...?
Doch Marc! Und das (fast) ganze msb in einem Zelt und machen MiniParty.
Um 4 Uhr gehen wir dann auch mal schlafen.

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