Samstag, 1. März 2008

Mando Diao zum Zweiten - ein pünktliches Konzert oder auch "nett"

Mando Diao ist die 1. Band die ich 2x live gesehen habe.
Der Zenith ist die 1. Location in der ich 2x ein Konzert erlebt habe.


Dank einer technische Störung aud ser S-Bahn Stammstreke war ich gezwungen die U-Bahn zu nehmen. Also erstmal zum Ostbahnhof laufen und 10min zu spät kommen. Dadurch, dass der Zeitplan insgesamt relativ knapp war, kamen wir erst nach 20:00Uhr an der Halle an. Im normalfall wäre das ja kein Problem, Konzerte beginnen durchschnittlich 30min später, aber diesmal stand die Vorband schon auf der Bühne.

Nochmal kurz an zeitlich an den Eingang zurück. Wer das System der Zenith-Gästeliste versteht, möde es mir bitte erklären. Warum gigbt es da 2? Und warum hat die eine einen Eingang und die andere läuft über die Kasse??
In der Halle dann alten GJM-Vorstand begegnen. Der Mensch, den ich mitgenommen habe, sieht halb tot aus. Oder auch nach "ein-Schluk-Alkohol-und-ich-kipp-um" oder einfach "Bett!".
Rafael Weber. Es ist nicht schade einen Teil des Aufritts verpasst zu haben. Der Text ist einfach öde. Auch die Musikholt da nicht mehr raus.
Der Merch-Design-Mensch scheint in ein künstlerisches Loch gefallen zu sein. Der für die Prsse-/Posterbilder auch. Dann halt nicht.

"Musik ist so wichtig, wie Brotaufstrich!"
Strategisch halbwegs ungünstig positioniert = Höhe, auf der ich immer stehe, etwa auf höhe der Ton-/Lichttechik. Ich sehe nichts. Das heißt, doch ich sehe andere Menschen und ich sehe die Beleuchtung!
Beginn ist PÜNKTLICH (??????).
Ein Instrumental-Intro. Sehr schön. Zenith-Akkusitk ist teilweise schlimm, einige Gesang-Parts waren, ähm, sagen wir, schlimm. Insgesmat schöne Aufteilung aus alten (Lieder die ich kenne) und neuen (Lieder die ich nicht kenne) Songs. Never seen the light of Day, soweit ich eindeutig das Album zuordnen konnte, gefällt mir. Gut sogar. Mein eindeutiger Höhepunkt war ja eindeutig Good Morning, Herr Horst, auch wenn diese in der gespielten Version nicht ganz die Wirkung hatte, die es haben und kann, und Welcome Home, Luc Robitaille danach. Spitze und zu dem Zeitpunkt habe ich sogar was gesehen. Danke @ Flo. Vielleicht liegt es an meinem subjektivem Empfinden, aber die Stimmung während den alten Sachen war irgendwie besser. Und trotzdem die Party etwa 5Meter vor uns abging, wurde der Aktivismus auch in unsere Umgebung im Verlauf des Konzert größer. 8.000 Menschen, wenn auch nicht ganz ausverkauft, sind schon toll. 1 1/2Stunden.
Down in the past zu Beginn der Zugabe :)))))), ich seh mal wieder was. Irgendwie werden die auf der Bühne immer nackter. Der Rest der etwa 15min bestand größtenteils aus eher ruhigen Lieder, was den Springfaktor des Publikums nicht sonderlich anhob. Und auch die Endgültige Beendigung des Konzerts (Lichter an, Musik an) war nicht unbedingt angenehm. Eventuell auch nur weil ich aus dem schönen Konzert-Gefühl gerissen wurde.

"Musik tut gut." Ja auch, wenn nicht deine Musik, trotzdem Spaß dran gehabt. Und im Vergleich zu letzten Jahr Berlin, mag die Band vielleicht nicht besser (wobei vielleicht auch das), aber die Atmosphäre auf jedenfall wesentlich toller gewesen sein.

Setlist nach Mando Diao-Forum:
Intro
One Blood
White Wall
Paralyzed
Mexican Hardcore
Never Seen The Light Of Day
TV And Me
Good Morning Herr Horst
Dalarna / Welcome Home Luc Robitaille
All My Senses
Chet Baker / Song For Aberdeen
If I Don't Live Today
God Knows
Train On Fire
Long Before Rock And Roll
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Down In The Past
Sheepdog
Ochrasy
You Can't Steel My Love


Dann noch in einer "guten halben Stunde", ähm ehr 2 halben Stunden zum Backstage und noch ein bisschen mit den anderen Halbtoten Material "verteilen".

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