Montag, 28. Januar 2008

Konzert mal anders

Nach einigen Minuten planlosem Rumstehens wurde ich im Stadtbüro der Grünen aufgesammelt. Alle Plakate mit Anti-Nazi-Plakaten überkleben, Fahnen zusammen stecken, neue, inoffizielle Fahnen mitnehemen. S-Bahn, Fahrrad, zu Fuß? Fahrräder mitnehmen und zur Demo. Demonstrativ auf der Sendlingerstraße lang.
"Toll, dass wirso früh da sind - wir bekommen auch noch nen Platz!" >Rießige< Bühne vor der Feldherrenhalle . "Ich dachte die zwischen den Löwen stehen, aber das war natürlich reichlich unüberlegt." Sara kommt zu uns. Zu viele Fahnen für die anwesenden Menschen. Auch als der Rest nachkommt. Wozu denn verteilen? Wir bilden den "Grünen Block". "Wir sollten mal nen Kurs bei ner militärischen Wereinigung machen, wie man das händelt." 4 Junge mit einer Fahne. Sonst ist nur die JuSO anwesend. Überparteilich. Zur höchsten Zeit hat bei uns niemand mehr 2 Fahnen.
Erste einleitende Worte der Sportfreunde Stiller. Auch die Organisation (nein, nicht Sportfreunde Stiller) redet eine Weile. "Wir freuen und, dass ihr alle hier seit um ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextreme zu setzen ." - "Wir freuen uns, dass ihr kostenlos Musik hören wollt!" Etwas Musik. "Wär komisch, wenn die in dem Zusammenhang 'Kapitulation' spielen würden... ach so, falsche Band."
Ui, da kommt Herr Ude. "Los, wir winken ihm mal!" Immerhin der Erste, dann man sprachtechnisch (Dank der Veranstalltung unangemessener Boxen) gut versteht (wenn man ihm denn zuhört). Er schafft es so ziehmlich sein ganzes Wahlprogramm zu erzählen. "Noch ein letzter Satz..." 5 Minuten später: "Wollte er nicht seinen letzten Satz sagen?" - "Das war ja ein Satz - mit vielen Strichpunkten... und Kommas... und Bindestrichen..." Berufspolitiker. Wieder ein paar Lieder. Eine grüne Staatsanwältin. "Segr schöne Rede." Der 'lange' Musikteil. Bei der 'Zugabe' komm ich mir doof vor. Das 1. Lied zu dem die Menge - auch die neben mir - angeht - und ich kenn selbst das nicht.

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