Donnerstag, 13. Dezember 2007

Die Türen

Was für Türen? Band! Hä? Live in Rote Sonne.

Netter Club. Schlauchförmig. Die Lichttechnik übt. Licht an, Discokugel an, Strahler aus.
Schon die 1 1/4 h Wartezeit bringen einen fast um. Immerhin sitzen. Schlechte Musik.
10h. Nur 1/2h später.

Gespielt wird Musik, gute Musik. Kopfnicker. Innerhalb der ersten halben Stunde scheint sich das 50 Köpfige Publikum zu verdoppeln. Aus Keyboarder-Sicht sieht ein Konzert irre aus. Toller Keyboarder. Das Grundprinzip des Drummens: Es kommt nicht drauf an wie schwer es ist, was du spielst, sondern wie schwer du es Aussehen lässt. Beim Gitarristen fragt man sich warum er nicht Sänger ist. Bei Sänger warum er nicht Drummer. Das ist allerdings klar. Als Drummer kann man nicht tanzen. Hyperaktiv die knappen 1 3/4 Stunden durch. Und springen sollte man nicht, sonst landet man an der Decke. Zwei Mann ein Mikrofon ist etwas ungünstig, wenn der eine doppelt so groß ist wie der andere. Aber toll. Nebelmaschinen waren überflüssig. "Ich bin heute ziehmlich kurz angebunden." Gespielt unter anderem ´Drinnen ist wie draußen´, ´Indie Stadt´, ´Sodoku Mädchen´, ´Unterwegs mit Mother Earth´, ´Das ganze Jahr April´, ´Pause machen geht nicht´, ´Der Blues kommt zurück in die Stadt´, ´Eier´, ´Sei schlau bleib dumm´, ´Herrliche Arbeit´, ´Tschüss´, ´Erverybodys Darlehn´.. In der Zugabe nach 1 1/4h unter anderem ´Danke Punk´, ´Tanz den Tanz´.

Die Gaderobe braucht doppelt so lange wie nötig. Endlich ein IN München. Und ein T-Shirt.

Kann man eine Band nicht mögen die zuerst Handtücher und erst in der Zugabe ein zweites Bier verlangt?

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