Montag, 2. Juli 2007

Berlin, Part 10: Konzertmarathon, Part 5: Fehlfarben

Das Konzert wo bis Freitag die Überschrift "Kein Fehlfarben Konzert" zu befürchten war.
Erstmal meinen Vater bei 4 Menschen mit Saxophonen und den Bekannten abgeliefert. Auch das Klang nicht schlecht! Aber meine Mutter musste mit mir halt noch zu Fehlfarben.
Die Bedingung war: "Wir sparen uns die Vorband." Also ne Stunde später kommen. Da das Saxophonkonzert aber eine halbe Stunde früher als zuerst gedacht losging waren wir schon eine 3/4 Stunde (20:45) nach Beginn dort.
Der Admiralspalast ist ein recht altes Gebäude, was vor nicht allzu langer Zeit privat renoviert wurde. Dort finden verschiedene Veranstaltungen statt.
Als wir ankamen, standen viele Menschen im Hof. Der Mensch am Eingang schickt uns in den 4. Stock. Zum Glück ein Aufzug! Der dafür umso langsamer.Auch oben stehen überall Menschen rum. Im Foyer ist rauchen erlaubt. Man bekommt keine Luft mehr. In der relativ kleinen Halle nicht. Was die Konzertbesucher zum Glück etwas davon abgehalten hat, aber wenn die Lichttechniker und der Gitarrist rauchen... Überall sitzen und stehen Menschen.
Auch toll wie viel Ahnung die Angestellten haben:
An der Tageskasse:
-Wann wird vermutlich die Hauptband beginnen?
-Keine Ahnung.
Der Mensch beim Eingang:
-Ist Pause, oder warum stehen hier alle rum?
-Pause ist nicht, die wolln wohl auch zum Konzert.
Mensch beim Einlass:
-Ist das jetzt die Vorband?
-Das ist jedenfalls die 1. Musik die ich hör.
Wir stehen malwieder beim Merch-Shop. Musik fängt an: Reaktion der Besucher:Fluchtartiges verlassen des 4.Stocks. Oder einfach sitzen bleiben. Nach 50 min hat die Vorband den Weg auf die Bühne gefunden. Wir gehen auch erstmal wieder in den Hof. Vorbands haben bei mir exakt 30 min. Malwieder richtig eingeschätzt. Sie bekommen immerhin Applaus. (21:20)
Zurück in den 4.Stock. Im Foyer kann man sich nichtmehr aufhalten (Rauch). Coolen Sitzplatz neben Erhöhung für (einen) Rollstuhlfahrer einnehmen.
Um 21:45 Uhr wird die Band dann mit Rufen, wie "Das wird ja auch Zeit" empfangen.
Die Stimmung ist besser als Manu Diao, was auch daran liegt, dass die Menschen hier gedrängter stehen. (Open Air <-> Kleine Halle). Es ist unendlich heiß. Draußen ca 30°C. Beim Konzert deutlich mehr. Die Stimmung ist wörtlich am kochen. Es wird gerockt. Ich sitze die meiste Zeit auf dem Geländer der Behindertentribüne und habe dadurch ne super Sicht. Nach 1h 35 min und 3 Zugaben (23:20) ist aber auch hier Schluss.

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